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Warum wir DesignPodio gebaut haben

Karen Imani
Designer & Artist

DesignPodio entstand nicht vor einem Whiteboard voller Begriffe wie Innovation, Disruption und Ökosystem. Es entstand, weil wir immer wieder gesehen haben, wie vernünftige Unternehmen behandelt wurden, als wären sie eine Zumutung — nur weil sie ganz normale Fragen zu ihrer eigenen Website stellen.

„Können wir den Text ändern?“ „Können wir eine neue Leistung ergänzen?“ „Können wir vor nächster Woche noch eine Landingpage live schalten?“

Das sind keine wilden Forderungen. Niemand verlangt, innerhalb einer Woche Netflix zu bauen. Unternehmen wollen einfach normale Arbeit erledigen, ohne dass jede kleine Änderung von einer technischen Beerdigung begleitet wird.

Hier ist der Unsinn, den wir immer wieder gesehen haben:

  • Eine normale Änderung wird zu einem dämlichen kleinen Projekt. Eine neue Seite, eine geänderte Überschrift oder ein kaputtes Formular wandert von der Agentur zum Entwickler, vom Entwickler zum Hoster und anschließend noch zu irgendeinem Typen. Alle nennen das dann „einen Prozess“, weil „Wir haben keinen blassen Schimmer, wem dieser Haufen gehört“ in einer E-Mail etwas peinlich aussehen würde.
  • Niemand besitzt das gesamte Setup. Das Hosting liegt bei einem Anbieter, der Shop läuft über ein anderes System und Analytics hat seinen eigenen Account. Dann gibt es natürlich immer dieses eine Plugin, das niemand anfassen darf, weil es „mit irgendetwas verbunden“ ist. Eine hervorragende Sache, wenn es um dein eigenes Unternehmen geht.
  • Die Website sieht teuer aus und sagt einen Scheiß aus. Irgendein Zeitlupenvideo, irgendein Farbverlauf und „Wir gestalten die Zukunft“ in riesigen Buchstaben. Toll. Danach weißt du trotzdem nicht, was das Unternehmen eigentlich verkauft, für wen es gedacht ist oder warum sich überhaupt jemand dafür interessieren sollte.

Das ist keine professionelle digitale Infrastruktur. Das ist ein Kartenhaus aus monatlichen Abos.

Eine Website sollte erklären, was du machst, so aussehen, als hätte sich jemand Mühe gegeben, Anfragen zuverlässig an den richtigen Posteingang schicken und nicht zusammenbrechen, weil jemand ein Bild ausgetauscht hat. Wenn Menschen nach deiner Startseite immer noch fragen, was ihr eigentlich macht, dann ist die Startseite scheiße. Kein Positionierungsworkshop mit bunten Post-its rettet diesen grundlegenden Fehler.

Das haben wir oft genug gesehen. Unternehmen hingen zwischen Website-Baukästen fest, die 400 Einstellungen vor dir auskippen und das dann „Freiheit“ nennen, und Agenturen, die zwar gute Arbeit leisten konnten, bei denen sich aber eine geänderte Button-Beschriftung anfühlte, als müsste man erst die Genehmigung für den Neubau einer verdammten Autobahn beantragen.

Es musste einen weniger dummen Weg geben.

Was ist DesignPodio?

Die langweilige Antwort ist die ehrliche. DesignPodio bringt die Infrastruktur, Software und Designleistungen zusammen, auf denen dein Unternehmen tatsächlich läuft. Gemeint sind die Technik hinter deiner Online-Präsenz, die Dinge, die Kunden sehen und nutzen, und die Menschen, die dafür sorgen, dass daraus keine halbfertige PowerPoint mit eigener Domain wird.

Es ist dein komplettes Online-Business auf einer Plattform — mit vier Bereichen, die nicht einfach nebeneinander herumstehen, sondern zusammenarbeiten sollen:

OnlinePräsenz — Unternehmenswebsites, Landingpages und Blogs, die klar machen, was du tust, warum das wichtig ist und warum dir jemand sein Geld anvertrauen sollte. Niemand sollte sich durch zwölf Menüpunkte und eine uralte PDF kämpfen müssen, nur um dein Angebot zu verstehen.

Onlinehandel — Ein leistungsstarker Ort zum Verkaufen. Bei dir einzukaufen sollte sich nicht anfühlen, als müsste man erst einen Kreditantrag ausfüllen, nur um einen Hoodie zu bestellen.

AI Service — Sinnvoll, wenn AI Zeit spart, Arbeit verbessert oder Menschen langweiligen Unsinn vom Tisch nimmt.

Design Service — Branding, Webdesign, Produktdesign, Marketingdesign und AI-Produktion für Unternehmen, die mehr brauchen als ein Template, auf das oben schnell das eigene Logo geklatscht wurde. Eine andere Akzentfarbe verpasst einer Marke nicht plötzlich eine Persönlichkeit.

Die Plattform ist das Fundament, nicht die Decke. Manche Unternehmen brauchen eine solide Website und einen Shop, der einfach funktioniert. Andere brauchen besseres Design, individuelle Seiten, richtiges Branding oder Funktionen, die es nicht von der Stange gibt. Dafür sollten sie nicht bei null anfangen, fünf verschiedene Leute einstellen und hoffen müssen, dass am Ende alle denselben Briefing-Zettel verstanden haben.

Dafür gibt es DesignPodio: ein vernünftiges Setup, unterstützt von Menschen, die wissen, wie man es stärker macht, sobald die Standardversion nicht mehr reicht. Wenn jemand fragt: „Können wir diese eine Sache auf der Website noch ändern?“, dann sollte die Antwort nicht zwei Dienstleister und eine Überraschungsrechnung enthalten.

Sie sollte sich anhören wie ein normaler Mensch, der eine normale Frage beantwortet:

„Ja. Machen wir.“

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